„Wie liegt die Stadt so wüst…“

25. August 2016 | 19.00 Uhr |

Haus an der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden,

Rudolf-Mauersberger-Saal


Erste Kreuzchorvesper in der notdürftig beräumten Kirchenruine

„Wie liegt die Stadt so wüst…“ Kreuzchor 1945. Untergang und Neuanfang.

Lesung,Zeitzeugenberichte und Musik jener Zeit. Eine Veranstaltung des Kreuzchor-Fördervereins.

Das Jahr 1945 stellte den wohl tiefsten Einschnitt in der Geschichte des Kreuzchores dar. In der Bombennacht des 13. Februar fanden 11 Kruzianer den Tod. Die Kreuzkirche war ausgebrannt, Kreuzschule mit Alumnat vollständig zerstört. Die Kruzianer und ihre Familien durchlebten unvorstellbares Leid. Der Kreuzkantor, beim Angriff verletzt, ausgebombt, floh zunächst verzweifelt in seine erzgebirgische Heimat. Der Chor war in alle Winde verstreut, es herrschte tiefste Depression.

Ein Neubeginn schien anfangs nicht vorstellbar. Doch wider Erwarten begann die Chorarbeit von Neuem: Provisorien und Entbehrungen kennzeichneten die ersten Nachkriegsjahre, aber auch unglaublicher persönlicher Einsatz und Wiederaufbauwillen der Kruzianer und ihres Kantors. Die Kirche wurde aufgebaut, die Kreuzschule wieder eröffnet. Doch zuallererst – schon ab dem 1. Juli 1945 – sang der Kreuzchor wieder in seiner Heimatstadt.

Es werden literarische Zeugnisse und persönliche Erinnerungen von Zeitzeugen vorgestellt, es erklingen Musikbeispiele aus jenen Jahren. Die Lesungen gestalten der Schauspieler Andreas Herrmann (Leipzig), selbst ehemaliger Kruzianer, und Ursula Kurze aus Dresden. Text- und Musikauswahl sowie Moderation liegt in den Händen von Christoff Andrich, dem Vorsitzenden des Fördervereins Dresdner Kreuzchor e.V.

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